home loans
home loans
Grandioser Start für erstes Folktreffen mit Session im Cafe PDF Drucken E-Mail
Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 
p1000310
p1000311
p1000312
p1000313
p1000314
p1000315
p1000316
p1000317
p1000318
p1000320
p1000321
p1000322

Heute, am Montag, den 25.10.2010, einen Tag nach unserem ersten Folktreff mit Session fühle ich mich noch immer ganz beseelt von der schönen Atmosphäre im Cafe "Amandas beste Stuuv" und der tollen Musik, die da gestern - so ganz "spontan" - zu hören war.

14 Musikerinnen und Musiker waren gekommen! Welche Überraschung für alle und vor allem auch für Wenke Thomsen, die Pächterin des Cafes. Sie verriet nach der Veranstaltung, dass sie vorher so aufgeregt war, weil sie es gar nicht einschätzen konnte, was sie erwarten würde. Zudem war auch das Cafe bis auf den letzten Platz rappelpappel voll besetzt. Alleine die leckeren Kuchen und Torten hätten das gerechtfertigt.

14 Musikerinnen und Musiker haben alle Erwartungen von uns Veranstaltern an das erste Folktreffen mit Session weit übertroffen. Vielen vielen Dank an alle, die gekommen waren.

Besonders gespannt und aufgeregt war ich vorher im Hinblick auf die Musik, die wir in der Runde ja nie geprobt hatten. In gewisser Weise war dieses Unterfangen, 20 Titel mit einer freien Schar vor Publikum zu spielen eine gewisse Herausfordung. Schließlich kannten sich einige Musikanten ja gar nicht. Und es sollte ja nicht nur uns, sondern auch dem anwesenden Publikum gefallen.

Doch das, was dann zu hören war, war einfach nur schön!

Uralte, überlieferte norddeutsche und dänische Tanzmelodien, plattdeutsche Lieder, irish Folk, Liedermachersongs aus den 70ern, Gospel, für jede und jeden war etwas dabei. Die vielen Melodien und Lieder, die wir gemeinsam spielten und mit kräftiger Hilfe des Publikums auch sangen, waren bei allen so gut vorbereitet, dass sich jedes Stück vom Beginn bis zu meist fulminanten Ende stetig in seiner musikalischen Intensität entwickelte: vom leisen und teilweise solistischen Intros bishin zu fetzigen und verblüffenden Schlüssen, solistische Einlagen inbegriffen. Jeder und jede spielte mit so viel Einfühlungsvermögen und Sicherheit, dass sich sehr bald unter den Musikern während der Session Entspannung und Entzücken breit machte, was das allgemeine Klangbild nur noch förderte. Die Viefalt der Instrumente tat ein Übriges dazu, dass wir und anscheinend auch das Publikum sich an diesem Nachmittag sehr wohl fühlten: Gitarren, Akkordeons, Klavier (4 händig!), Flöten, Mundharmonika, Klarinetten, Kontrabass und das leiseste Schlagzeug, das ich je gehört habe. Bemerkenswert war, dass der renommierte Harfinist, Thomas Breckheimer, sich an dieser Session beteiligte. Momentan hält sich der auf unzähligen CDs verewigte Künstler und Musikpädagoge aus dem Wendland in Damp auf, von wo er über das Stattfinden dieser Session erfahren hatte. Die Klänge seiner keltischen Harfe, die wir zuweilen auch solistisch genießen konnten, passten sich nahtlos und sehr stimmungsvoll in das musikalische Gefüge ein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich einige Musiker der Runde auch in Zukunft mit Thomas Breckheimer treffen werden, um bei ihm das Spiel der Harfe zu erlernen.

Nach gut zweieinhalb Stunden intensiven Musik-, Kaffee- und Tortengenusses klang dann das "Folktreffen mit Session" langsam aus. Doch nicht, ohne dass dann noch ein zum Publikum gehörender Cafe-Gast mit zunächst verschämt verstecktem Akkordeon zum Tanz aufspielte.

Mit einer Melodie im Ohr verabschiedete man sich dann bis zum nächsten Folktreffen mit Session am 28.11.201o um 15.30 Uhr natürlich wieder im Cafe "Amandas beste Stuuv"

Manfred Kerl