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November 2018
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"Offene Bühne"

unter diesem Titel hatte zum sechsten Mal der Folkclub Ostangeln Musikgruppen eingeladen, und sie waren gekommen aus Angeln, Eckernförde, Schleswig, Kiel und Flensburg, zum Musizieren und Zuhören. So fand eine wunderbare musikalische Begegnung statt.

Rüdiger Lange, Vorsitzender des Folkclubs begrüßte alle Anwesenden, die in den folgenden drei Stunden ein Feuerwerk an Liedern und Instrumentalstücken genießen konnten. Die MusikerInnen freuten sich, ihr Können zu zeigen in entspannter, lockerer Atmosphäre. Von den Gästen wurde das hohe Niveau der Darbietungen gelobt. Den Musikreigen eröffnete die Folkclub Band mit einem beschwingten Walzer aus Finnland und einem Lied der Sepharden. Auf Nachfrage wurde vom Vorsitzenden berichtet, dass mittlerweile 14 MusikerInnen aktiv im Club musizieren. Diesem Beitrag vom Folkclub folgte ein Gesangsduo mit Doris und Matthias Braun, das die Lieder mit Gitarre und Klavier begleitete.
Danach sang eine Gruppe des Heartchors unter der Leitung von Sabine Binder französische Filmmusik und einen hebräischen Kanon. Mit zwei Geigenspielerinnen und einem Klarinettenspieler bot dann, die jüngste Formation des Abends, das "Schräge Quartett"unter der Leitung von Bernd Jochimsen Stücke von "Floating Sofa"dar.
Als Solist am Klavier und Gitarre begeisterte Markus Tegethoff mit zwei selbstkomponierten Liedern über Tarzan und die Liebe.
Ein Quartett aus dem Folkclub spielte anspruchsvolle neue Folkstücke. Gelegentlich warteten die Zuhörer geduldig, aber gespannt auf die nächsten Darbietungen, denn es waren Stimm-und manchmal Technikproben nötig. Das traf auch auf die Gruppe "Patchwork"zu, die dann alle bezauberte mit dem Gesang in sehr tiefer Lage von Martina- die "Zarah Leander" des Abends. Zwei Gitarristen begleiteten sie gekonnt. Vor der Pause brachten dann Heidi Lange und Marina Kelle-Muche das Publikum zum Mitsingen des plattdeutschen Liedes "De Moel" von Klaus Groth, in der Vertonung von Hannes Wader. Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr musikalisch.
In der Pause konnten alle Gäste Plakate bewundern von all den Konzerten der vergangenen Saison und an einer Verlosung des Folkclubs teilnehmen.
Danach zeigte das Duo "Folxx" sein Können,mit Gitarre, Gesang-und Klarinettenspiel kamen Lieder u.a. aus Schottland und Argentinien zu Gehör. Ihnen folgte das Quartett "Cantüddel", welches flotte dänische und melodiöse schottische Stücke gekonnt spielte. Auch diese vier MusikerInnen gehören zum Folkclub.
Als nunmehr 10.Gruppe trat Wasabi auf, ein Gesangstrio, welches wunderbar arrangierte, interessant vorgetragene Lieder darbot unter derLeitung von Adres Kohla.
Thomas Holz an der Gitarre und Rüdiger Lange an der Bassklarinette waren eine starke Umrahmung zu den chassidischen kleinen Geschichten , die von Anke Marie Martensen eindrucksvoll vorgetragen wurden. Mit dem letzten Beitrag war das Dutzend voll: die Gruppe "Stückwerk" fasste das Gefühl aller Teilnehmer verbal gekonnt zusammen:" Wir spielen hier viel lieber als in der Elbphilharmonie,denn im Folkclub gibt es Applaus, auch wenn wir uns mal verspielen" Für diese Worte von Matthias Lahrs gab es Sonderapplaus, und natürlich auch für ihren fetzigen Musikbeitrag.
Der Abend endete mit einem gemeinsamen Lied. Alle Gäste bedankten sich mit einer Spende für diesen wohltuend abwechslungsreichen Abend.

Für den Folkclub Ostangeln Elisabeth Magnussen-Andresen

 

   
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